Merkers

Bis zu 800 Meter unter der Erde

Die Klasse 8g2 auf Exkursion im Erlebnisbergwerk Merkers

 

Am 22.05.2026 machte sich die Klasse 8G2 gemeinsam mit ihrer Geographielehrerin Sabine Mielke und ihrem Klassenlehrer Ralf Urspruch auf den Weg nach Thüringen zum Erlebnisbergwerk Merkers, um sich über den Abbau des wichtigen Rohstoffes „Kalisalz“ bei uns in der Region näher zu informieren. Dank einer recht unkomplizierten Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichte die Klasse ihr Ziel entspannt und voller Vorfreude.

 

Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung ging es auch schon los. Ausgestattet mit Helm und Kittel ging es mit dem Förderkorb zunächst erstmal in rund 500 Meter Tiefe bzw. Teufe, wie der Bergmann zu sagen pflegt. Dort erwartete die Klasse eine rasante Fahrt durch das riesige Salzlabyrinth. Mit Lastwagen sauste sie mit etwa 20-30 km/h durch die dunklen Salzgänge. Das machte nicht nur jede Menge Spaß, sondern fühlte sich teilweise fast wie eine unterirdische Achterbahnfahrt an.

 

Die erste Station war das Bergbaumuseum, indem die Klasse spannende Einblicke in die Geschichte des Bergbaus erhielten und erfuhr, unter welchen schweren Bedingungen die Bergleute früher gearbeitet haben. Anschließend besuchten die 8G2 die tiefste Konzerthalle Europas. Dort wurde den Schülerinnen und Schülern eine beeindruckende Klang- und Lasershow präsentiert. Besonders interessant war dabei, dass sogar Dieter Bohlen hier schon eine Folge für „Deutschland sucht den Superstar“ hier durchgeführt hat.

 

Danach ging es weiter zum berühmten Goldraum. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die historischen Ereignisse rund um das sogenannte Nazigold, das gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Merkers versteckt wurde. Ein Film und nachgestellte Szenen machten die Geschichte besonders anschaulich.

 

An der nächsten Station wurde ein Sprengvorgang simuliert. Außerdem bekam die Klasse die verschiedenen geologische Informationen über das Kalisalz, die unterschiedlichen Maschinen und Arbeitsvorgänge unter Tage erklärt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler auch die Bedeutung des traditionellen Bergmannsgruß „Glück auf“ kennen.

 

Der absolute Höhepunkt des Tages war jedoch die Salzkristallgrotte am tiefsten Punkt der Exkursion auf 800 m Tiefe. Diese wurde zu DDR-Zeiten entdeckt und wirkte mit ihren gewaltigen Salzkristallen und den stimmungsvollen Lichteffekten fast wie aus einer anderen Welt. Viele kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Natürlich durfte dort auch ein Klassenfoto nicht fehlen.

 

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis fuhren alle wieder an die Oberfläche zurück. Besonders erfreulich war das Lob des Bergmannführers, der das Verhalten der Klasse ausdrücklich positiv hervorhob.

 

Am Ende waren sich alle einig: Das Bergwerk war überhaupt nicht langweilig, wie manche vorher vielleicht gedacht hatten, ganz im Gegenteil: Es war ein spannender, abwechslungsreicher Tag mit vielen Eindrücken, Informationen und Erkenntnissen.

Leider verlief die Heimreise nicht ganz so reibungslos. Aufgrund einer Zugverspätung kamen die Schülerinnen und Schüler deutlich später als geplant zu Hause an. Trotzdem konnte das die gute Stimmung nicht verderben!

 

Glück auf!

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