Gottesdienst zum Schuljahresabschluss
Schuljahresabschlussgottesdienst im Jubiläumsjahr der Wigbertschule
Mit einem ökumenischen Schulgottesdienst in der Klosterkirche verabschiedete die Schulgemeinschaft der Wigbertschule das Schuljahr. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der Dank für die vergangenen Monate, sondern auch das 125-jährige Jubiläum der Schule. Passend dazu richtete sich der Blick auf den heiligen Wigbert, den Patron der Schule, der bis heute durch seinen Glauben, seinen Mut und seine Hilfsbereitschaft ein Vorbild für junge Menschen ist. Gefeiert wurde der Gottesdienst gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Lea-Katharina Müller und dem katholischen Pater Bartek Cytrycki.
Bereits im Tagesgebet wurde deutlich, worum es an diesem Morgen ging: um Dankbarkeit für die Schulgemeinschaft, um den Wunsch nach einem respektvollen und hilfsbereiten Miteinander sowie um die Bitte, dass die Wigbertschule auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem Vertrauen wächst und Gottes Liebe erfahrbar wird.
Nach dem Evangelium vom Haus auf Felsen und Sand wurde das Leben des heiligen Wigbert in einem Anspiel lebendig. In sechs kurzen Szenen erfuhren die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher, wie Wigbert seine Heimat verließ, gemeinsam mit Bonifatius den Glauben nach Hessen brachte, die erste Schule Hessens gründete und den Menschen mit Geduld, Gottvertrauen und Nächstenliebe begegnete. Auch die Legende vom Weinwunder zeigte eindrucksvoll, wie sehr die Menschen Wigbert als Glaubenszeugen verehrten.
Ausgehend vom Evangelium griffen Pater Bartek und Pfarrerin Müller diese Gedanken in einer Dialogpredigt auf. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sammelten sie Begriffe wie Familie, Freundschaft, (Klassen-)Lehrkräfte, Vertrauen und Mut auf symbolischen Fundamentsteinen. So wurde sichtbar, worauf ein gelingendes Leben und eine starke Schulgemeinschaft bauen.
In den Fürbitten wurden die Anliegen der Schulgemeinschaft vor Gott getragen und die Botschaft des Gottesdienstes noch einmal aufgegriffen: Verantwortung füreinander zu übernehmen und sich am Vorbild des heiligen Wigbert zu orientieren.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Schulchor mit einem „Halleluja“ und „Ubi caritas“ bereichert . Gemeinsam mit der Schulgemeinde erklang außerdem unter anderem das Wigbertlied.
Den Abschluss bildeten der gemeinsame Segen sowie die Ausgabe bunter Steine als kleines Erinnerungszeichen. Sie sollen daran erinnern, selbst ein „tragender Stein“ für andere zu sein und das Vorbild des heiligen Wigbert im Schulalltag mit Leben zu füllen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben: den beiden Zelebranten, Frau Pfarrerin Lea-Katharina Müller und Pater Bartek, den Schülerinnen und Schülern des katholischen Religionskurses der Jahrgangsstufe 5 von Silke Heil für das Anspiel über den heiligen Wigbert, den Schülerinnen und Schülern der evangelischen Religionskurse der Jahrgangsstufen 5, 6 und 10 von Dr. Katja Müller für die Gestaltung von Tagesgebet, Fürbitten und Austeilung der kleinen Steine, dem Schulchor unter der Leitung von Thomas Nüdling und dem Organisten Tilo Neuhof aus der Q2.
Katja Müller und Silke Heil